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Studio Aichfeld

Andreas Lechner, Peter Kaschnig

Entwerfen, Master

LV-Nummer: 147.666
Vorstellung: 29. Sept. 2026
Anmeldung: 30. Sept. 2026, 12:00 Uhr
Feldwoche: 27.–30. Okt. 2026
Öffentliche Abschlusspräsentation: Ende Jänner 2027 vor Ort

Historischer gezeichneter Plan von Zeltweg

1/1 Zeltweg 1823–1871, Source: Hans Krawarik, „Zum Wandel des ländlichen Siedlungsraums im 19. Jahrhundert“, in: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jg. 80 (1989).

1/1 Zeltweg 1823–1871, Source: Hans Krawarik, „Zum Wandel des ländlichen Siedlungsraums im 19. Jahrhundert“, in: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jg. 80 (1989).

DE Deutsch

Das Entwurfsstudio liest den obersteirischen Beckenraum des Aichfelds nicht entlang seiner Gemeindegrenzen, sondern anhand jener infrastrukturellen Logiken, die ihn geprägt haben: Energiekorridore, Bahntrassen, Abbau- und Logistikflächen ebenso wie Werks-, Militär- und Lagerhallen. Den Ausgangspunkt bildet eine zeichnerische Kartierung, die auf Grundlage digitaler Quellen die lange Industriegeschichte des Aichfelds und ihre bis heute wirksamen räumlich-strukturellen Prägungen untersucht. Darauf folgt eine Feldwoche vor Ort, die Tom Biela fotografisch begleitet. GerambRose-prämierte Bauten dienen dabei als Eichpunkte, an denen sich architektonische Qualität auch im unscheinbaren Bestand erkennen und beurteilen lässt. Im weiteren Semester entwickeln wir Entwürfe für Um-, An- und Weiterbauten entlang des Zeltweger Gleiskörpers zwischen Bahnstraße und Hauptstraße – an einem Ort, an dem Verkehr, Gewerbe und Ortskern unmittelbar aufeinandertreffen. An diesem geografischen und infrastrukturellen Schnittpunkt des Aichfelds verdichten wir den Bestand räumlich und präzisieren ihn typologisch. Auf diese Weise entwerfen wir exemplarisch eine neue Mitte: nicht als singuläres Zentrum, sondern als verdichtetes Nebeneinander und Ineinandergreifen unterschiedlicher Lebens- und Arbeitsbereiche – Wohnen und Gewerbe, Bildung und Betreuung, Produktion und Reproduktion.

EN English

The design studio reads the Aichfeld basin in Upper Styria not in terms of municipal boundaries, but through the infrastructural logics that have shaped it: energy corridors, railway lines, extraction and logistics sites, as well as industrial, military and storage halls. It begins with a drawn mapping that uses digital sources to investigate the Aichfeld’s long industrial history and the spatial and structural imprints that continue to shape it today. This is followed by a field week on site, accompanied by Tom Biela’s photographic documentation. Buildings awarded the GerambRose serve as benchmarks for recognising and assessing architectural quality even within the inconspicuous existing fabric. Over the course of the semester, we develop designs for conversions, extensions and continuing construction along Zeltweg’s railway corridor between Bahnstrasse and Hauptstrasse—at a site where transport infrastructure, commerce and the town centre meet directly. At this geographical and infrastructural intersection of the Aichfeld, we spatially densify the existing fabric and give it greater typological precision. In this way, we design an exemplary new centre: not as a singular nucleus, but as a dense juxtaposition and interweaving of different spheres of life and work—housing and commerce, education and care, production and reproduction.

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WS26/27

  • Haus auf Stelzen Eva Mair, Katharina Hohenwarter, Emilian Hinteregger, Tom Seeger Entwurf + Konstruktion III, Bachelor
  • Das Haus und die Zeit Eva Sollgruber, Elisabeth Koller Entwerfen, Master
  • Studio Aichfeld Andreas Lechner, Peter Kaschnig Entwerfen, Master
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