Michael Pleschberger


Master Wintersemester 2015/16
Michael Pleschberger
Projektübung (Studio 2)
Uli Tischler
Typology: Recreation

Drei Baukörper bilden direkt am Seeufer einen großzügigen Hof. Inmitten dieses Hofes befindet sich eine große, alte Eiche, die eine zentrale Rolle im Entwurf spielt. Der Baukörper, der westlich am Seeufer liegt, beherbergt den Gastronomiebetrieb und ist gegenüber den anderen Baukörpern länger und bekommt so eine gewisse Eigenständigkeit. Durch die gleiche Traufen- und Firsthöhe gliedert er sich dennoch ins Ensemble ein. Ein weiterer Baukörper, in dem sich das Hotel und der Wellnessbereich befinden, kragt wie der Gasthof über den See aus.

 

Im Ankunftsbereich des Hotels im dritten Baukörper befindet sich die zweigeschossige Lobby. Das Hotel verfügt über sechs Doppelzimmer, ein Einzelzimmer und ein zweigeschossiges Mehrbettzimmer. Dieses verfügt über eine eigene Küche und ist als Apartment gedacht. Im Hotel bilden jeweils zwei Zimmer eine „Koje“ – zwei „Kojen“ teilen sich einen Freibereich. Das Mehrbettzimmer bildet eine Verbindungsebene der zwei Geschosse. Jedes Zimmer bietet einen freien Blick auf den See, die tiefen Fensterbänke, von denen man die Aussicht genießen kann, dienen als Sitzbänke.

 

Im hinteren Bereich des Wellness-Baukörpers ist ein zweigeschossiger Gemeinschaftsraum positioniert, welcher auch als Seminarraum genutzt werden kann. Im vorderen Teil befindet sich der Wellnessbereich, der ebenfalls zweigeschossig geplant ist – über eine Wendeltreppe gelangt man in den Ruheraum. Der Pool geht unmittelbar in den See über.
Der soziale Gedanke des Miteinanders steht bei meinem Projekt im Vordergrund. Deshalb ist für die Angestellten eine Kooperation mit dem Verein Neustart angedacht. Der Verein Neustart hilft unter anderem ehemaligen Strafgefangenen bei der Resozialisierung. Im Obergeschoss befindet sich eine eigene Mitarbeiterwohnung, die für bis zu sieben Menschen Platz bietet.

 

Für die Materialität der Baukörper kommen Dämmbeton mit Bretterschalung sowie Weißtanne zum Einsatz. Die Außenraumgestaltung in Betonsteinen bildet Wege und befestigte Flächen in unregelmäßiger Komposition.


Institut für Gebäudelehre
Technische Universität Graz

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