Christina Mellacher



Master Wintersemester 2015/16
Christina Mellacher
Projektübung (Studio 2)
Uli Tischler
Typology: Recreation

Positionierung und Form
Das Grundstück wird durch den Verlauf der Straße in zwei Bereiche mit differenzierten Qualitäten geteilt. Durch das Aufgreifen der Form des Hakenhofes und seiner Neuinterpretation entstehen vier einzelne Baukörper.

 

Bauen im ländlichen Bereich
Der Entwurf integriert sich subtil in das Landschaftsbild. Er nimmt sich in seiner architektonischen Sprache nicht zurück fügt sich aber durch seine skulpturale Ausformulierung in die Landschaft ein. Monolithisch und roh durch den gefärbten Sichtbeton.
Wesentliches Augenmerk ist auf den Umgang mit der Topographie gelegt. Zum einen verschneiden sich die Baukörper mit der Landschaft, zum anderen wird der Verlauf des Terrains im Entwurf durch einen Höhenversatz der einzelnen Baukörper betont.
Durch die Verwendung von Pultdächern wird verstärkt Bezug zu regionalen Bauweisen genommen. Die Gebäudekomposition, die hohe Kante der Pultdächer immer zur Straße orientiert, schafft einerseits eine Abschottung zum öffentlichen Bereich andererseits imitieren die Gebäude zueinander in der Ansicht ein Satteldach.

 

Quadrat – Enfilade
Die Grundrisse basieren auf einem Quadrat, einer Raumsequenz, die durch ihre Aneinanderreihung eine Raumabfolge generieren und die rohe Grundstruktur bilden. Ein ‚Haus im Haus Prinzip‘, das Einsetzen von Holzboxen, gliedert jeweils eine Raumsequenz und schreibt ihre Funktion ein.

 

Neuinterpretation – Übernachten im ländlichen Raum
Die Reduktion der Zimmer auf ein Minimum und die Addition großzügiger Gemeinschaftsflächen versucht Qualitäten einer Almhütte zu reproduzieren.
Die Zimmer sind – rudimentär – auf das Wesentliche heruntergebrochen und immer an Raumsequenzen gereiht, die großzügige Gemeinschaftsflächen beherbergen.

 

Annäherung – Weg und Wahrnehmung
Der subtile Umgang mit der Landschaft soll auch in der Wegeführung beibehalten werden. Die Annäherung soll frei sein und dem natürlichen Verlauf des Terrains entsprechen, ohne dabei einen ‘vorgegebenen Weg’ ins natürliche Gelände zu schneiden. Der Besucher sucht sich seinen Weg selbst. So entstehen über die Zeit Trampelwege die sich wie ein neuer/natürlicher Layer über das Gelände legen.


Institut für Gebäudelehre
Technische Universität Graz

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