Vierkanter • Nutzungspotential von historischem Bestand in Oberösterreich



Studienjahr 2018/19
Victoria Potlmayr
Masterarbeit
Hans Gangoly
Typology: Hybrid

Die österreichische Kulturlandschaft ist geprägt von zahlreichen historischen Bauernhöfen und ihrer Vielfalt an Hofformen, die unsere Landschaft gestalten. Die Bewohner identifizieren sich mit dem Erscheinungsbild ihrer Höfe, der Landschaft und dem Ensemble, das dadurch entsteht.
Im Gebiet um Linz, Wels und Steyr ist vor allem die Form des Vierkanthofes vorherrschend und gilt als prägendes Element dieser Kulturlandschaft. Diese Hofform ist aufgrund vieler Entwicklungen im funktionalen und architektonischen Umbruch. Für den einst so perfekt harmonierenden Vierkanter ist nun keine zeitgemäße landwirtschaftliche Nutzung mehr möglich. Viele dieser Höfe sind in den letzten Jahrzehnten dem Verfall preisgegeben worden und verlieren so langsam an Wert und Anerkennung. Diese vermeintlich unbrauchbaren Substanzen stellen in Zeiten des Baukubaturmangels ein großes Potential dar. Um das wertvolle Kulturgut zu beschützen, müssen neue Nutzungsformen für die historischen Bausubstanzen gefunden werden. Hierbei ist es besonders wichtig, behutsam und respektvoll mit dem Bestand umzugehen und auf lokale Besonderheiten sowie auf die örtliche Identität Rücksicht zu nehmen.
Am Beispiel des Hochhubergutes in Aschach an der Steyr, das im Besitz der Familie Postl­mayr ist, möchte ich aufzeigen, welche Nutzungen am Hof möglich sind und folglich in Form eines Entwurfes eine funktionierende und zeitgemäße Lösung zum Erhalt der Ressource ausarbeiten.


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