O Douro e as Águas do Moledo • Eine topologische Annäherung




Studienjahr 2020/21
Katharina Hohenwarter und Michael Hafner
Masterarbeit
Ulrike Tischler
Typology: Recreation

Der Douro ist Wein. Wein und Weinberg. Er kann Fluss sein, er kann Land sein. Region oder Stadt. Aber es ist vor allem Wein. So ist die Monokultur, sie durchdringt alles. Die Hügel, die Häuser und die Männer.
(Correia, João de Araújo: O Meu Moledo. Crónicas de João de Araújo Correia, Caldas do Moledo 2017)
Zu Beginn dieser Arbeit steht die topologische Annäherung an die Region Douro, genauer gesagt das Douro-Tal. Die terrassenförmigen Weinhänge, welche sich links und rechts des Flusses Douro erstrecken, sind ein Extrembeispiel an Überlagerung von Landschaft und Identität. Ein unmittelbar starkes Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur. Ersterer ringt seit Jahrhunderten der ursrpünglich kargen Schieferlandschaft „xistolandia“ diese so einzigartige und pittoreske Weinlandschaft ab. Die Unesco bezeichnet diese als „herausragendes Beispiel für die einzigartige Beziehung des Menschen zu seiner natürlichen Umwelt“ und stellte die Region unter den Schutz des Weltkulturerbes.
Die Beschäftigung mit dieser Kulturlandschaft und die Annäherung an sie dient dazu, diese einzigartige Beziehung von Mensch und Umwelt zu hinterfragen und die Rahmenbedingungen für einen architektonischen Entwurf zu stecken. Für einen Entwurf, der sich besonders mit dem historischen Fluss- und Thermalbad in Caldas do Moledo auseinandersetzt.


Institut für Gebäudelehre
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