KunstKaserne • Die „große Dominikanerkaserne“ als Standort für eine Universität der bildenden Künste in Graz

Studienjahr 2013/14
Alma Wimmer
Masterarbeit
Hans Gangoly
Typology: Education

Graz, als steirische Landeshauptstadt, ist geprägt durch seine Geschichte und diese zeichnet sich bis heute im Stadtbild ab. Im internationalen Wettbewerb versucht sich die Stadt durch bedachte Interventionen zu etablieren und pflegt das Image einer jungen, dynamischen und kreativen Stadt. Im kulturellen und künstlerischen Bereich entwickelten sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr, teilweise auch international bekannte, Fixpunkte im Grazer Stadtleben. So kann man sich heute ein Graz ohne den Steirischen Herbst kaum mehr vorstellen. Die Kulturhauptstadt 2003 oder UNESCO City of Design, mit dem alljährlich stattfindenden Design Monat, sind weiterer Beispiele dieser Entwicklung. Im Sektor der bildenden Kunst existiert bis jetzt nur ein spärliches Angebot. Aus diesem Grund entstanden ersten Gedanken für die Planung einer Universität für bildende Künste in Graz. Als Standort bot sich die „großen Dominikanerkaserne“ an. Das Objekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Gries- und Südtirolerplatz. Die Wahl auf die Kaserne viel aus mehreren Gründen: Zum einen will ich auf das Gebäude aufmerksam machen. Nur die wenigsten, der von mir gefragten, Personen wussten überhaupt von ihrer Existenz. Zum anderen ist diese Gegend bereits bekannt für ihre kreative und künstlerische Entwicklung. Entlang der Mariahilferstraße bieten bereits mehrere Designer ihre Waren an. Auch die Nähe zum Kunsthaus und anderen nahegelegen Adressen wie Orpheum, <ROTOR>, Annenviertel oder die Papierfabrik sind von Vorteil. Ein weiterer wichtiger Punkt für diese Entscheidung stellt ihre Lage am linken Murufer dar. Bis jetzt gibt es neben der FH Joanneum keine größeren universitären Einrichtungen auf dieser Seite der Mur. Was sich mit meinem Projekt positiv ändern könnte. Die Arbeit selbst gliedert sich in mehrere Kapitel. Im ersten Teil wird das Thema der Geschichte der Kaserne näher erläutert. Wie kam es zum Bau der Kaserne und wie überdauerte das Gebäude die Zeit bis heute? Da das Objekt unter Denkmalschutz steht, befasst sich ein weiteres Kapitel mit diesem Thema. Ein Teil mit der Aufgabe des Denkmalschutzes in Österreich und der Andere mit dem Umgang von Bestandsgebäuden. Das letzte große Überkapitel vor dem Entwurf beschäftigt sich mit dem Thema der Kunstuniversität. Um überhaupt eine Entwurfsgrundlage zu schaffen, ist es notwendig zu wissen wie eine solche Universität aufgebaut ist und wie die derzeitigen Unterrichtsmethoden aussehen. Das letzte Überkapitel widmet sich dem Entwurf. Beginnend bei der Entscheidung eine Kunstuniversität in einer Kaserne unterzubringen, weiterführend zu den ersten Baummassenstudien, bis zur Darstellung des endgültigen Entwurfs. Um die einzelnen Entwurfsentscheidungen so gut als möglich zu transportieren, wird dieses Kapitel durch textliche-, grafische und planliche Darstellungen unterstützt.


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