Herta Rottleuthner-Frauneder • Drei ausgewählte Schwimmbäder


Studienjahr 2020/21
Pamina Rafezeder
Masterarbeit
Ulrike Tischler
Typology: Analysis

Herta Rottleuthner-Frauneder war an der Technischen Hochschule Graz die erste weibliche Absolventin im Studienfach Architektur.
Diese Pionierleistung und die Tatsache, dass das Leben dieser herausragenden steirischen Architektin bisher nicht näher ergründet wurde, haben mich dazu bewogen, neben ausgesuchten Projekten auch die Biographie von Herta Rottleuthner-Frauneder in meiner Diplomarbeit niederzuschreiben.

In ihrer architektonischen Laufbahn war sie in verschiedenen Bereichen tätig. Dazu zählten im nicht öffentlichen Bereich neben Wohnhäusern und Innenausbauten von Geschäften sowie Gaststätten auch eine breite Anzahl von Entwürfen für Mobiliar, wie Sessel und Tische. Wettbewerbsverfahren boten eine hervorragende Chance Aufträge, meist öffentliche, zu bekommen. Auf diesem Gebiet beschäftigte sich die Architektin mit Schulgebäuden, Bauten für Infrastruktur und speziell mit Schwimmbädern.
Kurz gesagt war sie eine Architektin, die in vielen Bereichen tätig war, den Schwerpunkt jedoch auf den Schwimmbadbau legte und ihr Talent dafür einsetzte.

Die vorliegende Arbeit „Herta Rottleuthner-Frauneder. Drei ausgewählte Schwimmbäder“ widmet sich dieser Architektin. Zu Beginn wird die Biografie, von der Familiengeschichte über ihre Ausbildung bis zum Ausüben ihres Berufes und ihrer Berufung, erläutert.
Als Einführung in das Thema Schwimmbäder werden zuerst der damalige Schwimmbadbau und dessen Schwerpunkte behandelt. Daraufhin werden die drei von mir ausgewählten Schwimmbäder näher betrachtet. Diese Vertiefung umfasst neben dem geschichtlichen Hintergrund und einer textlichen Wegeführung durch die Bäder eine historische Fotodokumentation sowie Pläne der Architektin. Die gegenwärtige Darstellung der drei Bäder in Axonometrien ist der praktische Teil meiner Arbeit. Dabei sind architektonisch wichtige Aspekte der einzelnen Entwürfe nochmals hervorgehoben.

Die Conclusio, in der die drei sehr unterschiedlichen Schwimmbäder verglichen werden, zeigt, dass Aspekte, wie Form, Wegeführung, Gestaltung und Abläufe, immer wiederkehrende Motive sind. Des Weiteren zeigt sich der architektonische Fortschritt in den Arbeitsphasen der Architektin.


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