Guggenheim Helsinki

Studienjahr 2014/15
Max Schmid
Masterarbeit
Hans Gangoly
Typology: Culture

Grundlage meiner Masterarbeit bildet der im Juni 2014 von der Stadt Helsinki und der Solomon R. Guggenheim Foundation international ausgeschriebene Architekturwettbewerb “Guggeheim Helsinki”. Auf einem sehr zentralen und prominenten Grundstück an der Hafenfront Helsinkis soll ein von der Guggenheim Foundation finanziertes Museum entstehen. Das 18.500 m2 große Grundstück welches, sich an der westlichen Küstenlinie des Südhafens erstreckt, soll das neue Guggenheim Museum mit rund 12.000 m2 Nettogrundfläche beherbergen. Es würde das 5. Museum im Portfolio der Guggenheim Foundation darstellen. Helsinki hat in den vergangenen Jahren viele interessante Wettbewerbe ausgeschrieben – man denke an die Neue Zentralbibliothek und das 2011 fertiggestellte Konzerthaus – doch scheint es als liege ein langfristigerer Fokus der Stadt auf der Entwicklung des Südhafens. Bereits 2011 wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben, um Vorschläge zur Weiterentwicklung des Hafens zu erlangen – nun der Guggenheim Wettbewerb, eine Museums- Postkartenarchitektur an der Meeresfront Helsinkis zu etablieren. Sehr schnell hatte dieser Wettbewerb einen weiteren zur Folge – “The Next Helsinki” – welcher Alterniativen zu dem Architektur-Branding der Guggenheim Foundation sucht. Er stellt die Idee, Millionen Euro in ein einziges Gebäude zu stecken und das Hoffen auf den Bilbao Effekt, in Frage und fordert Alternativen. Rund um das Spannungsfeld dieser Wettbewerbe, wollte Ich meine Arbeit aufbauen. Schnell wurde mir jedoch klar, dass die Verbindung der Themen aller drei Wettbewerbe den Rahmen meiner Masterarbeit sprengen würde. Somit werde ich mich im Zuge dieser Arbeit auf den Wettbewerb der Guggenheim Foundation konzentrieren und nur am Rande auf einige Fragestellungen, der Suche nach Alternativen zum Museum, eingehen. Die Grundgedanken zum Museumsentwurf Guggenheim Helsinki kommen zu gleichen Teilen aus der Ausarbeitung und Beschäftigung mit der historischen Entwicklung der Museumstypologie, als auch aus den Anforderungen bzw. Grundvoraussetzungen, die sich aus der Bauaufgabe an dem speziellen Standort am Südhafen in Helsinki, ergeben. Zum einen ist es der, aus dem Research entstandene Wunsch, nach einer zeitgenössischen Interpretation der klassischen Museumsbegriffe, wie der Rotunde, Kuppel und Galerie – zum anderen, der aus dem Bauplatz entstandene Gedanken der Zwischenzone – des privaten und öffentlichen Raumes, der Bewegung durch diesen bzw. die Lage eines öffentlichen Weges durch ein Gebäude, das in dieser Zwischenzone platziert wird. Zum einen ist es der, aus dem Research entstandene Wunsch, nach einer zeitgenössichen Interpretation der klassischen Museumsbegriffe, wie der Rotunde, Kuppel und Galerie – zum anderen, der aus dem Bauplatz entstandene Gedanken der Zwischenzone – des privaten und öffentlichen Raumes, der Bewegung durch diesen bzw. die Lage eines öffentlichen Weges durch ein Gebäude, das in dieser Zwischenzone platziert wird. Viele Idealentwürfe der Museumsbauten des 17. & 18 Jahrhunderts unterliegen in ihrer Grundrissstruktur einer strengen geometrischen Formensprache (Kreis, Rechteck und Quadrat – siehe S. 50: Museumsentwurf von Jacques Nicolas-Louis Durand). Ansatz ist hier eine zeitgenössische Interpretation dieser geometrischen Grundstrukturen, und eine Lösung zu finden, die einer Architektur des 21. Jahrhunderts entspricht. Aus diesen Themen entwickelt sich eine runde Grundrissstruktur, die im Inneren durch eine strenge quadratische Ordnung gegliedert wird. Klassische Elemente wie die Rotunde in der Mitte, langgestreckte Galerieräume und quadratische Formen finden sich hier wieder. Der Baukörper gliedert sich auf 3 Geschosse auf und weißt durch die Abwicklung einer Fußgängerbrücke einer Neigung von ca. 6% auf. Die Fassade wird durch den Moiré Effekt gestaltet


Institut für Gebäudelehre
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