Information

Nutzungen wandeln sich – Architektur bleibt bestehen. Die Gebäudelehre fragt nach Aspekten, die Gebrauch, Morphologie und räumliche Relationen von Gebäuden und baulichen Ensembles prägen und Präzedenzen und analytische Grundlage für das Entwerfen liefern.
Das Institut für Gebäudelehre widmet sich vornehmlich der Entwurfslehre. Der Fokus liegt auf dem architektonischen Objektentwurf – d.h. auf der Formulierung von architektonischen Projekten in der klassischen Notationsform architektonischer Ideen – Grundriss, Schnitt, Fassade und Modell – einerseits und der Erweiterung dieser Ideen um Bilder, die eine Tektonik als kunst- und absichtsvolle Materialfügung so ins Spiel zu bringen vermag, dass eine „bloße“ Konstruktion in Anschaulichkeit und Atmosphäre übersetzt wird. Wir sind der Ansicht, dass sich nur durch das Entwerfen selbst, das praktische und intuitive Wissen um das Verknüpfen aller Ebenen architektonischer Gestaltung zu einem architektonischen Projekt vermehren lässt.


Die Entwurfslehre wird über die Entwurfsaufgaben selbst und über intensive, persönliche Betreuung des Entwurfsprozesses gestaltet. Vorschlägen zu baulichen Ein- und Anfügungen speisen sich sowohl aus dem Typus – d.h. der Geschichte der Disziplin – als auch aus dem Topos – d.h. der Geschichte und Beschaffenheit eines Ortes, seines genius loci. Über die Themenstellungen – Rahmenbedingungen, Referenzsammlungen, Recherchegrundlagen, Präzedenzfälle und typologische Analysen – wird die individuelle Einübung in das architektonische Entwerfen betreut.

News

proHolz Masterclass 2018

Die proHolz Masterclass geht unter der Beteiligung des Instituts für Gebäudelehre dieses Jahr in ihre dritte Runde.

 

Wie bereits in den zwei vergangenen Jahren entwickeln Studierende der Architektur und Ingenieur Fakultäten der Universitäten Ljubljana und Zagreb in interdisziplinären Teams Projekte, die maßgeblich den Werkstoff Holz verwenden.

 

Das Projektgebiet liegt diesmal in der Region Bohinj in Slowenien, wo es an zeitgemäßer touristischer Infrastruktur fehlt. Die Studierenden werden sowohl Hotels an mehreren Standorten revitalisieren und neu planen, als auch die fehlenden Sportanlagen entwerfen. Zahlreiche Anleihen dafür bieten die traditionellen Holzbauten der Umgebung.

 

Betreut werden die Studierenden von Professoren ihrer jeweiligen Universität. Die Professoren Hans Gangoly, Vorstand des Instituts für Gebäudelehre, und Gerhard Schickhofer von der TU Graz unterstützen mit zusätzlichem Input.

 

Die Autoren der besten Beiträge erhalten im Sommer die Möglichkeit zu einem Praxisaufenthalt in Österreich.

Institut für Gebäudelehre
Technische Universität Graz

TU Graz

Sekretariat 
Mo – Fr 9.00 – 12.00
sandra.lueking@TUGraz.at
T: +43(0)316/873-6291
F: +43(0)316/873-6297

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