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Nutzungen wandeln sich – Architektur bleibt bestehen. Die Gebäudelehre fragt nach Aspekten, die Gebrauch, Morphologie und räumliche Relationen von Gebäuden und baulichen Ensembles prägen und Präzedenzen und analytische Grundlage für das Entwerfen liefern.
Das Institut für Gebäudelehre widmet sich vornehmlich der Entwurfslehre. Der Fokus liegt auf dem architektonischen Objektentwurf – d.h. auf der Formulierung von architektonischen Projekten in der klassischen Notationsform architektonischer Ideen – Grundriss, Schnitt, Fassade und Modell – einerseits und der Erweiterung dieser Ideen um Bilder, die eine Tektonik als kunst- und absichtsvolle Materialfügung so ins Spiel zu bringen vermag, dass eine „bloße“ Konstruktion in Anschaulichkeit und Atmosphäre übersetzt wird. Wir sind der Ansicht, dass sich nur durch das Entwerfen selbst, das praktische und intuitive Wissen um das Verknüpfen aller Ebenen architektonischer Gestaltung zu einem architektonischen Projekt vermehren lässt.


Die Entwurfslehre wird über die Entwurfsaufgaben selbst und über intensive, persönliche Betreuung des Entwurfsprozesses gestaltet. Vorschlägen zu baulichen Ein- und Anfügungen speisen sich sowohl aus dem Typus – d.h. der Geschichte der Disziplin – als auch aus dem Topos – d.h. der Geschichte und Beschaffenheit eines Ortes, seines genius loci. Über die Themenstellungen – Rahmenbedingungen, Referenzsammlungen, Recherchegrundlagen, Präzedenzfälle und typologische Analysen – wird die individuelle Einübung in das architektonische Entwerfen betreut.

News

Entwurf einer architektonischen Gebäudelehre

Die Habilitationsschrift von Andreas Lechner, Associate Professor am Institut für Gebäudelehre, ist nun im Park Books Verlag erschienen.

 

Andreas Lechner beschreibt in seinem Buch den architektonischen Entwurf als Transformationsprozess – von lose vorliegenden Elementen, Mustern und Präzedenzen zur Raumbildung und -abschirmung in neue Vorschläge für feste Fügungen an konkreten Orten.

Das Buch setzt sich aus zwei Teilen zusammen, zum einen in Form einer gezeichneten Gebäudelehre. Aus zwölf öffentlichen Nutzungszusammenhängen – Theater, Museum, Bibliothek, Staat, Büro, Freizeit, Religion, Einzelhandel, Fabrik, Bildung, Kontrolle und Krankenhaus – erfolgte eine Auswahl von zwölf vielfach klassischen Architekturprojekten, deren architektonische Idee in Grundriss, Schnitt und Ansicht dargestellt wird.

Der zweite Teil des Buches umfasst drei Aufsätzen, die das Entwerfen zunächst als Kennenlernen ästhetischer und logistischer Bandbreiten als kultureller Dimension des Bauens begreifen.

 

Das Buch kann am Institut für Gebäudelehre sowie im Fachhandel für den Preis von 58 Euro erworben werden.

Institut für Gebäudelehre
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