Workshop 3 • Alltagsgeschichten

Wintersemester 2015/16
Workshop 3
Gernot Reisenhofer · Evelyn Temmel
Typology: Analysis

Gestützt durch die Spaziergangswissenschaften* betreiben wir eine Investigation der städtischen Alltagsinteraktion. Wir begeben uns auf die Suche nach Fragmenten der Stadt, die nachhaltig auf die Stadtatmosphäre wirken, welche auch die spezifische Charakteristik des Grazer Stadtraums erzeugen und im weitesten Sinn auf gesellschaftliche Gepflogenheiten, Vorlieben und Strukturen hinweisen. Der Blick richtet sich dabei auf individuelle, architektonische Elemente, nicht auf die Gebäude. Anhaltspunkte, die unsere gesellschaftliche (und geschäftliche) Interaktion in der Alltagswelt bestimmen, werden aufgespürt. Abseits von formalen Überlegungen helfen sie, die Ideologien und den kulturellen und politischen Hintergrund des historischen Kontextes nachzuvollziehen, der ihrer Ausgestaltung zu Grunde liegt. Der Fokus liegt auf den Übergangsräumen zwischen dem öffentlichen Raum und den davon abgetrennten Räumen.

 

Woran bleiben unsere Blicke hängen, wo können wir erkennen was „drinnen“ passiert, oder wo fragen wir uns was sich wohl „dahinter“ verbirgt? Was liegt zwischen diesen Innen / Außen – Positionen? Was sind die Trennungs- oder Verbindungselemente. Wie wird dieser „Zwischenraum“ ausformuliert?

 

* nach Lucius Burckhardt

 

Abb.: Edward Hopper · New York Office · 1962


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