AK Gebäudelehre • Innovative Beherbergung in alten Gemäuern

Sommersemester 2016
AK Gebäudelehre
Willi Fürst
Typology: Housing

Ein Beherbergungsbetrieb wird auf seine Gästeschaft und deren durchschnittlicher Verbleibdauer, dem vorhandenen Angebot (z.B. Stadt, Skipisten, Meer)  oder dem zu schaffendem Angebot (z.B. Kurbetrieb, Wellness, Sportanlagen) hinsichtlich seiner Größe (= Anzahl der Zimmer und Standard) maßgeschneidert, um auf Dauer wirtschaftlich erfolgreich zu sein oder einfach nur überleben zu können. Diese Grundregel gilt natürlich auch für alle Beherbergungsformen jenseits des klassischen Hotelbegriffs mit durchschnittlichen Aufenthaltszeiten von zumindest mehreren Wochen und Monaten (z.B. Boardinghäuser, Flüchtlingsheime) bis hin zu mehreren Jahren (Schüler-, Lehrlings -und Studentenheime, Senioren- und  Pflegeheime).

Wir ziehen für unsere Untersuchungen ein bestehendes Objekt in ländlicher Lage mit einer Geschossfläche von knapp über 160 m2 heran und werden versuchen, auf dieser Fläche eine innovative Wohnform für verschiedene individuelle Ansprüche (studentisches Wohnen, einfachster Singlehaushalt, Flüchtlingsunterkunft, Seniorenwohnen) mit einfachen, gezielten Maßnahmen zu entwickeln.

 

Wir wollen mit unserer Arbeit einen Anstoss geben, wie alternative Beherbergungs- und Wohnformen für neues Leben in wirtschaftlich stagnierenden oder von Rezession und Abwanderung betroffenen Gemeinden sorgen können.

 

Abb.: Josef Albers · Homage to the Square · Bildserie von 1949 – 1976


Institut für Gebäudelehre
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