Information

Nutzungen wandeln sich – Architektur bleibt bestehen. Die Gebäudelehre fragt nach Aspekten, die Gebrauch, Morphologie und räumliche Relationen von Gebäuden und baulichen Ensembles prägen und Präzedenzen und analytische Grundlage für das Entwerfen liefern.
Das Institut für Gebäudelehre widmet sich vornehmlich der Entwurfslehre. Der Fokus liegt auf dem architektonischen Objektentwurf – d.h. auf der Formulierung von architektonischen Projekten in der klassischen Notationsform architektonischer Ideen – Grundriss, Schnitt, Fassade und Modell – einerseits und der Erweiterung dieser Ideen um Bilder, die eine Tektonik als kunst- und absichtsvolle Materialfügung so ins Spiel zu bringen vermag, dass eine „bloße“ Konstruktion in Anschaulichkeit und Atmosphäre übersetzt wird. Wir sind der Ansicht, dass sich nur durch das Entwerfen selbst, das praktische und intuitive Wissen um das Verknüpfen aller Ebenen architektonischer Gestaltung zu einem architektonischen Projekt vermehren lässt.


Die Entwurfslehre wird über die Entwurfsaufgaben selbst und über intensive, persönliche Betreuung des Entwurfsprozesses gestaltet. Vorschlägen zu baulichen Ein- und Anfügungen speisen sich sowohl aus dem Typus – d.h. der Geschichte der Disziplin – als auch aus dem Topos – d.h. der Geschichte und Beschaffenheit eines Ortes, seines genius loci. Über die Themenstellungen – Rahmenbedingungen, Referenzsammlungen, Recherchegrundlagen, Präzedenzfälle und typologische Analysen – wird die individuelle Einübung in das architektonische Entwerfen betreut.

News

Großartiger Erfolg für unsere Studierenden bei der Concrete Student Trophy 2018

Am 22. November wurden in der Aula der Technischen Universität Graz die Preise für die Concrete Student Trophy 2018 übergeben. Mit dem ersten Preis wurde das Trio Viktoria Mild, Eva Spörk (Architektur) und Lukas Gasser (Bauingenierwesen) allesamt Studierende der TU Graz ausgezeichnet. Ihr Projekt Vielfalt wurde von der hochkarätigen Fachjury der auch Stadtbaudirektor Bertam Werle angehörte als städtebaulich, architektonisch und konstruktiv als das Überzeugendste angesehen. Juryvorsitzende Architektin Susanne Fritzer lobte „all diese städtebaulichen und architektonischen Qualitäten würde man sich bei vielen bestehenden Gebäuden wünschen.“ 

 

Zudem ging Platz 2 an das Projekt Rotonda von Julian Roiser, Thomas Vorraber und Tobias Schröckmayr sowie einer der zwei vergebenen dritten Plätze an Florian Hofreither, Florian Pommer, Elvis Icanovic und Philipp Stadler ebenso Studierende der TU Graz. Betreut wurden die ausgezeichneten Architekturstudentinnen und Architekturstudenten von Gernot Reisenhofer (Entwerfen 4) und Gernot Parmann (Entwerfen spezialisierten Themen), die beteiligten Bauingenieure von Dirk Schlicke und Michael Mayer am Institut für Betonbau.

 

Viktoria Mild · Eva Spörk

 

Julian Reiser · Thomas Vorraber

 

Hofreither · Icanovic · Pommer

Institut für Gebäudelehre
Technische Universität Graz

TU Graz

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